Die Stadt Bielefeld fördert aktiv den Ausbau von Photovoltaik (PV) durch eigene Programme:
PV-Anlagen auf Wohngebäuden: Gefördert werden Neuanlagen mit 125 EUR pro kWp (Kilowatt-Peak) installierter Leistung.
Maximaler Zuschuss: Die Förderung ist auf maximal 1.000 EUR pro Antrag begrenzt.
Balkonkraftwerke (Steckersolaranlagen): Diese werden ebenfalls gefördert, insbesondere für Mieter, mit einem Zuschuss von bis zu 150 EUR für den fachgerechten Anschluss.
Antragstellung: Der Förderantrag ist bei der Stadt Bielefeld (oft über das Umweltamt) zu stellen. Es wird empfohlen, die aktuellen Förderrichtlinien auf der Website der Stadt Bielefeld zu prüfen, da Programme begrenzt sein können.
Bundesweite Förderung 2026
Einspeisevergütung: Für Anlagen, die 2026 in Betrieb gehen, sinkt die Vergütung leicht. Laut aktuellen Regelungen gilt ab Februar 2026 eine Vergütung von ca. 7,78 Cent/kWh für Teileinspeisung (Überschusseinspeisung) bei Anlagen bis 10 kWp.
KfW-Kredit 270: Die KFW-Bank bietet zinsgünstige Kredite für die Finanzierung von PV-Anlagen an.
Umsatzsteuer: Es gilt weiterhin der 0%-Mehrwertsteuersatz auf den Kauf und die Installation von PV-Anlagen, was faktisch einer Preisreduktion um 19 % entspricht.
Wichtige Hinweise für 2026
Solarpflicht in NRW: In Nordrhein-Westfalen gilt eine Solarpflicht bei Neubauten und bei grundlegenden Dachsanierungen. Dies sollte bei der Planung berücksichtigt werden.
Kombination von Förderungen: Die Kombination der kommunalen Förderung (Bielefeld) mit der Einspeisevergütung oder einem KfW-Kredit ist im Regelfall zulässig.
Beratung: Die Stadtwerke Bielefeld bieten oft Energieberatungen an, die bei der Planung und Nutzung von Fördermitteln helfen können. Fördermittel Stadtwerke Bielefeld
Förderrichtlinien können sich ändern. Es wird dringend empfohlen, vor dem Kauf die aktuellen Richtlinien der Stadt Bielefeld zu prüfen.